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Reiterhilfen - Die Hilfengebung des Reiters

Um sich mit dem Pferd zu verständigen, benutzt ein Reiter verschiedene Arten von sogenannten "Hilfen". D.h. er teilt dem Pferd mit, was es als nächstes zu tun hat. Diese Hilfen zu erlernen, ist für jeden Anfänger eine Grundlage. Hilfen gehen weit über Zügelziehen und Beine randrücken hinaus. 

Um eine Dressur zu reiten, muss der Reiter ein komplexes Zusammenspiel aller Hilfen beherrschen. Das setzt natürlich voraus, dass das Pferd diese Hilfen auch verstehen kann. Daher wird bei der ordentlichen Jungpferdeausbildung hierauf besonderen Wert gelegt. Je höher der Ausbildungsstand des Pferdes, desto feiner müssen die Hilfen gegeben werden.

Reitanfänger auf erfahrene Pferde

Ein Reitanfänger sollte immer auf ein erfahrenes Pferd, dass Hilfen leicht annimmt, denn Reiten ist ein Lernprozess und nichts demotiviert mehr, als wenn das Pferd zu abgestumpft ist und keine Hilfen annimmt. Ungeeignet ist aber auch ein sensibles hoch ausgebildetes Pferd, dass bei kleinsten Fehler schon alle Lektionen auf einmal durchführt, was in einem heillosen Durcheinander endet.  Reiterhilfen dienen dazu, auf unterschiedliche Art und Weise auf das Pferd einzuwirken und es zu kontrollieren.

Auch ohne Sattel sind Reiterhilfen möglich und wichtig. Foto: Christoph Hähnel - stock.adobe.com

Reiterhilfen gibt es in jeder Reitweise, auch wenn es unterschiedliche Bezeichnungen für ein und dieselbe Hilfe gibt.

Ohne eine Einwirkung des Reiters von oben, wäre der Reitsport undenkbar. Auf dieser Seite beschäftigen wir uns mit der Hilfengebung des englischen Reitens.


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